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Einsatzübung der Samtgemeinde Salzhausen
Erstes Hindernis war das finden der Einsatzstelle
Nur einen kurzen Feierabend gab es jetzt für die aktiven Mitglieder vonder Samtgemeinde Salzhausen. Gemeindebrandmeister Dieter Mertens und Gemeindeausbildungsleiter Helmut Krug hatten eine Alarmübung angesetzt und kurz nach 19 Uhr heulten in Eyendorf und Salzhausen die Sirenen.
Als Einsatzort wurde den zu den Gerätehäusern geeilten Feuerwehrfrauen und -männern der Fehmbusch-Hof in Eyendorf genannt. Dort sollte es in einem Pferdestall brennen, mehrere Personen seien vermisst.
Als erstes Hindernis erwies sich das Auffinden der Einsatzstelle. Der Fehmbusch-Hofzwar in der Gemarkung Eyendorf, ist jedoch nur über eine Zufahrt von der Landstraße zwischen Salzhausen und Putensen erreichbar. Zudem ist der Hof von der Straße aufgrund eines übermannshoch bewachsenen Maisfeldes nicht einsehbar.
Nachdem die Einsatzstelle schließlich von den zuerst anrückenden Kräften gefunden war, ging es dann aber Schlag auf Schlag. Schnell wurde der Einsatzleitung klar, dass die bisher alarmierten Kräfte nicht ausreichen würden. Um eine sichere Wasserversorgung herstellen und den großen Bedarf an Atemschutzträgern abdecken zu können, wurden die Feuerwehren Putensen, Lübberstedt und Gödenstorf-Oelstorf nachalarmiert. Auch der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Garstedt rückte zur Einsatzstelle aus.
Während Feuerwehrleute aus Eyendorf und Salzhausen unter schwerem Atemschutz in das vollständig verqualmte Gebäude vordrangen, um nach den vermissten Personen zu suchen, bauten die nachalarmierten Kräfte zunächst die Wasserversorgung von einem Bohrbrunnen und vom Nordbach auf. Anschließend unterstützten sie bei der Menschenrettung und der Brandbekämpfung
Das Bild zeigt links Gemeindebrandmeister Dieter Mertens und rechts den Ortsbrandmeister Eyendorf Uwe Preuß
Insgesamt galt es sechs Vermisste Personen aus dem Gebäude zu retten.
Um eine unter einer landwirtschaftlichen Maschine eingeklemmte Person kümmerte sich zwischenzeitlich die Besatzung des Rüstwagens der FF Salzhausen.
Nach etwa einer Stunde sah Gemeindebrandmeister Mertens das Ziel der Übung erreicht und erklärte sie für beendet. Die abschließende Besprechung fand bei Grillwurst und kühlen Getränken statt, die der Hofbesitzer zur Verfügung gestellt hatte.
Mertens bedankte sich für die üppige Verpflegung und die Möglichkeit, an diesem besonderen Objekt üben zu dürfensprach auch Eyendorfs Ortsbrandmeister Uwe Preuß einen Dank für die Ausarbeitung der Übung aus. Ein besonderes Dankeschön gingan die Adresse des DRK Salzhausen, das diegestellt und auch realitätsnah geschminkt hatte.
Er stellte zudem fest, dass dieöschwasserversorgungür dasist. Nachdem Gemeindeausbildungsleiter Helmut Krug einige kleinere Mängel angesprochen hatte, endete die Übung gegen 21 Uhr.
Bericht: Mathias Wille, SG-PW Salzhausen
Bild: Mathias Wille, SG-PW Salzhausen